Liszt als Leser: Neuerscheinung des Liszt-Jahrbuchs 2025/2026

Das von Christiane Wiesenfeldt herausgegebene Liszt-Jahrbuch setzt sich zum Ziel, die musikwissenschaftliche Forschung zu Franz Liszt in einer speziellen Studienreihe themengebunden neu zu beleben. Das jüngst erschienene Jahrbuch Nr. 6 (2025/2026) widmet sich dem Thema „Liszt als Leser“. Der Band fragt nicht nur nach der Literatur, die Franz Liszt gelesen und zur Kenntnis genommen hat, sondern berührt in seinen Aufsätzen zugleich grundsätzliche Fragen nach Prozessen der Kreativität – denn stets ist damit zu rechnen, dass bei der Lektüre eines Buches Inspirationen, Ideen, Strukturen, Figuren, Formen und Themen vor dem inneren Auge des Komponisten entstanden und weiterentwickelt wurden.

Liszt-Jahrbuch 6

Die Auswirkungen von Liszts Lektüren auf seine Schaffens- und auf seine Lebenswelt loten insgesamt sieben Beiträge aus; beteiligt sind Ben Arnold (Lexington, KY), Ulrike Roesler (Weimar), Elena Chernova (Regensburg), Albrecht von Massow (Weimar), Marcel Klinke (Heidelberg), Lucas Berton (Grenoble) und Esther Dubke (Heidelberg).