Neue TONKUNST-Ausgabe: E.T.A. Hoffmann zum 250. Geburtstag

Die soeben neu erschienene Ausgabe der TONKUNST widmet sich E.T.A. Hoffmann, dessen Geburt sich am 24. Januar diesen Jahres zum 250. mal jährt. Welche Bedeutung er für Literatur, Musik und Publizistik um 1800 hatte, lässt sich kaum erfassen. Seine Phantasmen und Ideen sind tief in die Künste eingegangen, seine Figuren bevölkern in Varianten die Literatur bis heute, und während Komponisten wie Robert Schumann oder Johannes Brahms  mit hoffmannesken Pseudonymen spielten, verdankt die Musikkritik des 19. Jahrhunderts Hoffmann Grundsätzliches an Sprachgewalt und Schreibkunst.

Die Januar-Ausgabe der TONKUNST thematisiert einerseits Hoffmanns eigene kompositorische und musikästhetische Beiträge, andererseits seine (auch literarischen) Einflüsse auf Musik und Musikgeschichtsschreibung insgesamt. Der Bogen des Heftes ist weit gespannt, von literarisch-musikalischen Bezügen im eigenen Werk hin zu Inspirationen, die Hoffmanns Schaffen bis in heutige Musik und Musikästhetik wirken lassen. Hoffmann wird so als moderner, vielseitiger Künstler sichtbar, der die Individualpoetik der Romantik eine entscheidende, phantastische Prägung verdankt.

Tonkunst 2026/1